Bartagamen

 

Verbreitung:            

Bartagamen in freier Wildbahn findet man ausschließlich in Australien. Dort besiedeln sie vor allem trockenere und vom Menschen kaum bis gar nicht genutzte Gebiete. Einzige Ausnahme bildet die Pogona barbata, die sich ab und an auch gerne in Städten blicken lässt. Regionen mit einer grundsätzlich feuchteren Bodenbeschaffenheit wie beispielsweise den Norden des Landes oder Tasmanien meiden sie dagegen vollständig.

Davon abgesehen können diese Tiere aber praktisch überall auf dem fünften Kontinent von einem geübten Auge entdeckt werden. Sie tummeln sich je nach Art in Steppen und Halbwüsten, trockenen bis trockenfeuchten Gebieten mit Baum- und Buschbewuchs, Grassteppen und Trockenwäldern.

         
             
Futter:            
Bartagamen sind Allesfresser und bevorzugen eine ausgewogene Ernährung bestehend aus pflanzlicher und tierischer Kost. Mit Lebendfutter sollte sparsam umgegangen werden, denn Bartagamen neigen schnell zur Verfettung und damit zu Leberproblemen. Nährstoffreiches Pflanzenfutter wie Salate, Kräuter und Blüten, Obst und Gemüse dürfen dafür umso großzügiger auf dem Speiseplan stehen. Grundsätzlich lautet die Faustregel: Vegetarische Kost jeden Tag in bunter Mischung anbieten, Insekten zwei- bis dreimal in der Woche.          
             
Balz und Paarung:            

 

Nach der Winterruhe beginnt die Paarungszeit. Es ist für die PARUNGSVERHALTEN……

Züchter auch ein spannender und heikler Zeitraum. Innerhalb von drei bis vier Wochen nach dem Aufwachen beginnen die Bartagamen mit ihren Paarungsaktivitäten.

Das auffällige Kopfnicken wird noch verstärkt, weil das Männchen den Oberkörper auf und ab bewegt. Die weiblichen Bartagamen reagieren auf dieses Verhaltensweise zunächst einmal beschwichtigend.

         
             
Die Paarung
Mit etwa einem Jahr werden die Bartagamen geschlechtsreif. Äußerst selten beginnt die Geschlechtsreife auch schon ab dem 6. Lebensmonat. Die Paarungsaktivitäten beginnen nur einige Wochen nach der Winterruhe der Tiere. Die gesamte Fortpflanzungsbereitschaft beansprucht in der Regel drei bis vier Monate. Zumeist ist das Männchen aktiv bei dem Balzbemühungen und auch bei den Paarungsversuchen. Falls in dieser Zeit zwei Männchen aufeinander treffen, werden beide versuchen das Weibchen zu umgarnen. In dieser Konstellation sind gefährliche Revierkämpfe mehr als wahrscheinlich.

E I A B L A G E

Am Eiablageplatz sollten Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad herrschen. Wenn die Eiablage näher rückt, beginnt die Bartagame mit Probegrabungen. Ist die Bartagame mit dem Eiablageplatz einverstanden, dann gräbt sie dort einen Tunnel, an dessen Ende die Bart

         
             
Haltung:            
Wie richte ich das Terrarium ein?
Als Bodenbelag eignet sich besonders gut grobkörniger Sand. In diesem können die Echsen wühlen und sich kleine Höhlen bauen, dafür reichen in der Regel 15 Zentimeter Sandhöhe. Legen Sie das Terrarium mit einigen Ästen aus oder bringen Sie welche an den Wänden an. So können die Bartagamen klettern.
Bei der Beleuchtung wird zwischen den Wärmeleuchtern und den „normalen“ Leuchtern unterschieden. Greifen Sie für die reine Beleuchtung zu T5-Röhren greifen, da diese eine natürliche Lichtfarbe darstellen. Mit den Wärmelampen richten Sie mehrere Wärmezonen von 25 – 50 Grad ein. Regulieren Sie die hohen Temperaturen durch so genannte Spots. Unter diesen Spots nehmen die Echsen ihre „Sonnenbäder“. Die Temperatur unter den Spots darf auf keinen Fall 55 Grad überschreiten. Achten Sie darauf, dass die Tiere nicht an die Beleuchtung kommen, da sie sich sonst Verletzungen zuziehen.
Zudem brauchen Bartagamen eine regelmäßige UV-Bestrahlung, ungefähr 30 Minuten täglich. Die UV-Leuchte können Sie entweder manuell über das Terrarium halten (beziehungsweise mit einem Stativ fixieren) oder, wenn die Terrariumabdeckung es zulässt, die Leuchte fest anbringen. Schalten Sie eine Zeitschaltuhr zwischen, damit die Tiere nicht zu viel UV-Strahlen abbekommen. Halten Sie die Leuchte aber nicht zu nahe an die Bartagamen, damit diese keine Verbrennungen erleiden.
         



Projet von Florian Hasse, Eric Jan Hoppe, Sven Grünert